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         Lumpaliedle und Bauratänz

 

Von fahrenden Gesellen, tumben Bauern und listigen Weiberleuten

                                           unterhaltsam - witzig – spöttisch – frech

 

Wir, die Spielleute der Projektgruppe "Liederhannes" aus dem Raum Ludwigsburg laden Sie ein zu einem musikalischen Zeitreise in die Musiktradition der Bauern, Hirten und Dorfmusikanten in Schwaben, Franken und Bayern. Lassen Sie sich hinführen in die aktuelle "VolxMusik", einer Verbindung zwischen der traditionellen Musik des 17., 18. und 19. Jahrhundert und einer heute modernen Interpretationsweise.

 

In der Art der fahrender Musikanten spielen wir bei vielerlei Festlichkeiten. Einen besonderen Stellenwert in unserem umfangreichen Instrumentarium hat dabei die Sackpfeife, das traditionelle Instrument der Schäfer und Bauern. Aber es erklingen auch die Schalmei, die Dreh- oder Bauernleier sowie das Scheitholz (einer in ganz Europa unter verschiedenen Namen weit verbreiteten Schmalzither); dazu schnarrt monoton das Trumscheit, ein einfaches Brummbassinstrument. Aber auch Mandoline und Gitarre haben ihren Platz im Instrumentarium der Musikgruppe.

 

Viele unserer Lieder wurden von der damaligen Obrigkeit als „schändliche Buhl- und Raupenlieder“ verboten und sind in keinem Schulliederbuch veröffentlicht. Die Verse unsrer Lieder erzählen vom Alltag: Junge Burschen umwerben die „holden Mägdlein“, gestandene Mannsbilder besingen gar fröhlich die Geselligkeit in der Kneipe oder beim Dorffest, Bauern spotten der Obrigkeit oder beklagen ihre Not, Gesellen widersprechen dem Meister, ein tumber Bauer klagt über seine „schlagfertige Frau“ oder ein listiges Weib trickst den Burschen aus. So spiegeln sich in manchem Lied Wahrheiten und menschliche Schwächen wider, die wir in unseren heutigen Tagen leicht nachvollziehen können.

 

Daneben enthält unser Programm traditionelle Volkstänze aus Süddeutschland und einigen Nachbarregionen. Sie hören Weisen wie Menuett und Schäfertanz, Polka und Walzer, Zwiefacher und Reigen zu denen früher kräftig das Tanzbein geschwunden wurde (aber auch auf manchem Tanzboden heute).Viele dieser Tänze sind regional (z.B. Oberschwaben, Schwarzwald, Hohenlohe), andere weit über die Landesgrenzen bekannt (z.B. Elsass).

 

Unsere Quellen sind oberschwäbische, fränkische und bayrische Tanz- und Liedersammlungen. Besonders erwähnen möchten wir die Sammlung des Franz Wilhelm von Ditfurth mit fränkischen Volksliedern des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

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